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Das Frühstücks-Buffet ist außergewöhnlich - zumindest füt italienische Verhältnisse:
Cornflakes, Milch, Saft, Kaffee, Kuchen (2 Sorten), Brötchen, Butter, Marmelade, Honig,
gefüllte Croissants. Gut gesättigt starte ich zur Umrundung der Costa Smeralda - wie vor 7 Jahren.
Wieder dauert es länger als erwartet bis Porto Cervo. Zuviele Steigungen und Abfahrten kosten Zeit. Am Leuchtturm mache ich Mittagspause. Jetzt muss ich mich aber ranhalten, um heute noch bis Palau zu kommen. Über Baia Sardina, Arzachena klappt da auf der gut ausgeschilderten Straße. Den Bergauf-Etappen folgen jetzt jeweils ergiebige, nicht zu steile Abfahrten. Das erleichtert die Fahrt und macht sie vor allem schneller. Auf dem letzten Abschnitt wird die SS 125 begleitet von der Schmalspurbahn Sassari - Palau. Die Strecke ist gut in Schuss, völlig unkrautfrei. Aber kein Zug ist in Sicht. Auch der Bahnhof von Palau ist ausgestorben.
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In der Touristen-Information erfahre ich, dass es tatsächlich einen um diese Jahreszeit
schon offenen Campingplatz gibt und dass die Schmalspurzüge erst wieder im Sommer fahren - als Touristenattraktion.
Auf dem Platz übernachtet außer mir nur noch ein Wohnmobil: Die warmen Duschen funktionieren aber schon.
In der Nacht macht der dauernde Westwind dem Zelt zu schaffen, so dass ich die Erdnägel nachbefestigen muss.
Erst um 8:00 Uhr kommt die Sonne wieder über die Berge.
Von Olbia nach Palau
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