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71. Tag: Picton - Whatamango Bay (20 km)
Mo, 21.03.2016


Die Nacht im oberen Bett ist schrecklich. Die Leiter mit stählernen Rundeisen kann ich nur mit Schuhen besteigen – also binde ich die leichten Sandalen oben ans Geländer. Der Gast im unteren Bett schnarcht in einer Lautstärke, wie ich das noch in keinem Hostel erlebt habe. Auch Rütteln am Bett hilft nicht. Zum Glück reist er heute ab. In der Rezeption bitte ich, das Bett wechseln zu dürfen. Um 10:30 Uhr werden beide Betten neu gemacht. Nach einemkurzen Ausflug zum Fährhafen – dort liegt gerade ein übergroßes Schiff von „Interislander“ – kann ich die untere Etage beziehen und meine Utensilien neu verteilen. Ich bin so müde, das ich gleich die Mittagspause anschließe und mich aufs Bett lege.

Am Nachmittag starte ich auf der Waikawa Road zur großen Marina in der Waikawa Bay. Zahlreiche große Yachten und Segler liegen hier, die im kleinen Hafen von Picton keinen Platz finden. Auch die Infrastruktur für die Bootsanlegestellen ist sehr gut.

Weiter geht die Fahrt an der Uferstraße – jetzt oberhalb des Meeres – bis zum Karaka Point. Von hier überblickt man den gesamten Queen Charlotte Sound – ein grandioses Panorama im Sonnenschein. Ich folge der Straße weiter bis ins Seitental – der Whatamango Bay. Hier läuft das Meer flach in verlandete Uferzonen aus, die jetzt bei Ebbe trocken fallen. Ein Selbstversorger- Campingplatz grenzt an das flache Ufer – große Fläche mit nur einem Klohäuschen. $ 6.00 kostet eine Person.

Der Rückweg verläuft schnell, weil die Fotohalte entfallen. Um 17:00 Uhr bin ich wieder im Hostel und koche ein großzügiges Abendessen aus Schweinerücken-Steak mit Reis und Karotten. Auch ein Glas Rotwein gehört dazu.


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