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64. Tag: Wellington - Ohwiro Bay (20 km)
Mo, 14.03.2016


Der erste Besichtigungstag in Wellington: Um 10:30 Uhr gibt es einen geführten Stadtrundgang vom YHA. Den leitet eine junge Frau aus Kalifornien, die erst seit Januar in Wellington ist – Hintergrundwissen fehlt. Dennoch ist es interessant, die verschiedenen (kostenlosen) Museen und die Regierungsgebäude (mindestens von außen) zu sehen. Die Innenbesichtigung verbleibt für andere Tage. Es geht durch die Theaterstraße, die Shopping-Meile der Innenstadt bis zum Regierungsviertel, dann zurück an der Uferpromenade. Nach zwei Stunden sind wir wieder am Hostel. Eine kurze Ruhepause und ein Imbiss stärken für den zweiten Teil der Tagesexkursion.

Mit dem Rad geht es am Ufer der großen Bucht entlang. Sie erinnert an Auckland: viele Hotels und Luxushäuser, kleine Strände, Cafes. Im Vorort Kilbirnie liegt der Flughafen mit erstaunlich vielen Flugbewegungen. Auch Düsen-Jets können hier landen. Ich bleibe in Kilbirnie in Richtung Südküste. Heftiger Gegenwind erreicht mich. Die Uferlinie ist zerklüftet, das Meer bricht sich an einem felsigen Vorland. Dahinter türmen sich bis zu 300 m hohe Berge auf.

Am Ende der Straße beginnt ein Four-Wheel Drive Track. Radfahren ist nicht möglich – ich wandere zu Fuß bis an die Landspitze. Zwei Fähren ziehen vorbei und drehen ab in de Hafen. Am Horizont schimmern die Berge der Südinsel herüber.

Der Rückweg über die schnurgerade „Parade“ trifft genau an die Ecke, an der das Hostel liegt. So bin ich schnell wieder zurück, um das Abendessen zu kochen.


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