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Heute fehlt der Schinken beim Frühstück. Stattdessen gibt’s „Hash Brown“ (Kartoffelplätzchen) aus der Tiefkühlpackung. Sie werden auch im BBQ gebacken. Für die meisten ein Fortschritt ist ein Schüsselchen mit Marmelade und ein Glas Peanut Butter.
Das Wetter ist viel versprechend – noch mit einer Wolkendecke. Der zweite Radausflug führt mich heute an den „Opoutere Beach“, ein „Geheimtipp“ laut Lonely Planet. Zehn Kilometer fahre ich zunächst in Richtung Tairua zurück – ohne wesentliche Steigungen. Dann zweigt ein idyllisches Sträßchen rechts ab zum Meer. Es folgt dem „Wharekawa Harbour“, einer lang gestreckten Bucht, die aus der Flussmündung des Waikato River entstanden ist.
Einen Kilometer vor dem Strand endet die Straße. Vom Car Park komme ich zu Fuß durch die Dünenlandschaft zum Meer. Von der Höhe der letzten Düne zeigt sich ein grandioses Panorama. Ein 5 km langer, leicht gebogener, fast leerer Sandstrand – begrenzt von zwei Klippen und der 10 m hohen Düne. Jenseits der Brandung erheben sich mehrere kleine Inseln aus dem Meer – meist üppig begrünt. Die Brandung verleitet einige Jungs zum Surfen.
Nach genießerischer Pause auf einer Bank schlendere ich kilometerweit am Strand entlang. Erinnerungen an die kurische Nehrung werden wach.
Der Rückweg mit dem Rad gelingt schneller als der Hinweg. Auch die gefährlich schnellen Logging Trucks von heute Morgen sind nicht mehr unterwegs. In Whangamata zweige ich ins Gewerbegebiet ab, um beim „New World“ Wasser und Marmelade nachzukaufen. Dabei entdecke ich den Charity Verkauf des „St. John“ (Johanniter). Bei den alten Büchern stoße ich auf ein Heft mit einer „Anleitung für Großeltern“. Neben der Spielzeugkiste sind auch alte Bücher und Fotos de jeweiligen Eltern interessant für die Enkel – und das Mitmachen bei Alltagsgeschäften: Kochen, Gartenarbeit…
Im Hostel herrscht noch Siesta. Nach de Mittags-Picknick (um 16:00 Uhr) ist noch Zeit zum Tagebuch Schreiben.
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