[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]


24. Tag: San Carlos - Castellon (108 km)
Do, 26.4.2001


Erst nach 10:00 Uhr geht es los. Der Fernsehabend war gestern wieder zu lang. Das Leitungswasser ist absolut ungenießbar. Den Frühstückstee koche ich nun schon zum zweiten Mal mit dem mitgebrachten Mineralwasser aus der Vier-Liter-Feldflasche. Zuerst fahre ich - meist auf Nebenwegen - über Vinaros, Benicarlo nach Peniscola. Die Uferfront ist fast durchgehend mit Apartment-Häusern zugestellt und immer noch werden neue gebaut, meist in zweiter Reihe. Es scheint als gebe es einen Wettbewerb, welcher Ort die meisten - leerstehenden - Ferienapartments besitzt.

Die Altstadt von...
Peniscola

Peniscola besitzt eine wunderschöne Altstadt auf den Felsen der Halbinsel, von hier kann man endlos wandern - in der Serra d' Irta. Diese Wege mit dem Fahrrad zu nutzen, wurde mir dringend abgeraten. So trete ich durchs Hinterland langsam bergauf bis Alcala auf der N430, um dann schnell die Höhe wieder zu verlieren. Die Strecke bis Oropesa zieht sich endlos, der Lkw-Verkehr nervt. Sogar die Touring-Busse (mit einem will ich wieder nach Hause fahren) nutzen die Landstraße statt der Autobahn.

Nach einem letzten heftigen Anstieg zweige ich endlich nach Benicassim ab, einen Ort mit mondäner Uferpromenade und breitem Radweg - mit Überhöhung in den Kurven. Vom Hafen El Grau nutze ich die vierspurige Hauptzufahrt nach El Castellon. Dort brauche ich eineinhalb Stunden, um nach endloser Odysee (das teuerste Hotel verlangt 15 750 Ptas pro Nacht) in der Pension Javi wieder für 3000 Ptas unterzukommen. Der Stadtrundgang wird kurz. Es ist schon dunkel und ich will heute früher ins Bett.


[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]