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22. Tag: Coma Ruga - Tarragona (25 km)
Di, 24.4.2001


Nach dem reichlichen JH-Frühstück lasse ich Fahrrad und Gepäck im Haus und fahre mit der S-Bahn zurück nach Villanova ins Eisenbahnmuseum. Dort findet sich im ehemaligen Rundschuppen und auf den Freigleisen ein repräsentativer Querschnitt der Dampftraktion in Spanien, angefangen beim Nachbau des Eröffnungszuges der Strecke Barcelona - Mataro (zum hundertjährigen Jubiläum 1948 wie in Deutschland) bis zur Schnellfahrlokomotive (120 km/h) von 1935. Hauptprobleme der spanischen Bahnen sind die enormen Steigungen. So findet sich auch eine ausgewachsene Mallet und eine Garrat-Lok. Diese besteht aus zwei symmetrisch verbunden 01-Triebwerken mit Kessel in Mittellage. Zu kurz kommt die E-Traktion. Diesel bezieht sich vor allem auf die frühen Talgo-Loks. Der erste Talgo stammte übrigens aus den USA.
Dampfloks...
...im Eisenbahnmuseum...
...von Villanova
Frühe Diesellok
Deutsche Garrat
Die erste Talgolok

Erst nach 14:00 Uhr komme ich zurück zum Rad und fahre - ohne Mittagspause - die Reststrecke auf derr N430 nach Tarragona, zum Teil mit viel LKW-Verkehr. Die parallel verlaufende aber kostenpflichtige Autobahn ist dafür gähnend leer. In Tarragona finde ich auf dem Rathausplatz direkt ein Einzelzimmer mit Dusche und WC für 2500 Ptas, also billiger als in der JH.

Ich kann sofort mit der Stadtbesichtigung beginnen. Vor allem römische Stadtreste, über denen die Altstadt errichtet wurde (inclusive eines gut erhaltenen Amphitheaters) und eine wunderschöne Kathedrale mit angegliedertem Kloster bilden die Sehenswürdigkeiten.

Reste der Stadtmauer
Die imposante...
...Kathedrale
Reste der Tempelstadt
Das antike...
...Amphitheater

Ein Barockkonzert im Theater Metropol für 1500 Ptas erspare ich mir heute. Dafür gibt es ein umfangreiches selbst gekochtes Abendessen.


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