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Gleich zu Beginn geht es kräftig bergauf. In einem "Super U" kann ich nun endlich Proviant fassen, aber nur, was nicht tierischer Herkunft ist. Die Grenzkontrollen nach Spanien sind dann aber doch lasch: außer einem grünen Filzteppich mit Desinfektionsmittel für die Reifen gibt es keine Vorkehrungen wegen MKS.
Ich folge zuerst der N114, dann in Spanien der N260. Der Verkehr wird zunehmend geringer. Die Grenze passieren nur noch ausländische Sight-Seeing-Touristen. Dafür werden auf den Bahnhöfen Cerbere (F) und Port Bou (E) fleißig Container umgeladen und Wagen umgespurt. Beide Bahnhöfe machen dennoch einen eher geruhsamen Eindruck. Alle Stunde fährt mal ein Zug.
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Die Berg- und Talfahrt auf der Küstenstraße setzt sich fort bis Llanca, dreimal ganz runter und wieder auf etwa 200 m hoch. Dafür werde ich oben jedesmal durch herrliche Ausblicke auf die Steilküste belohnt. Der Wind ist weiter heftig, vor allem auf den Passhöhen, zum Glück aber meist von hinten.
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Ab Llanca folgt die Straße einem Seitental und wird zunehmend verkehrsreicher. Gegen 18:00 Uhr erreiche ich Figueres. Ich weiß, dass es eine Jugendherberge gibt. Schon am Ortseingang leitet mich die Beschilderung, nur um festzustellen, dass die Jugendherberge auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Also beginnt die Zimmersuche, zunächst im Tourist-Büro. Man gibt mir eine Hotelliste und einen Stadtplan. Ich solle die Adressen selbst finden. Hinter dem Bahnhof werde ich fündig: Erst ist angeblich nur ein Doppelzimmer für 2800 Ptas frei, dann findet sich doch ein Einzelzimmer für 1500 Ptas, das ist unter Jugendherbergsniveau (1900 Ptas , 100Ptas = 1.20 DM).
Beim Abendspaziergang entdecke ich das Dali-Museum, natürlich schon geschlossen. Aber auch der Stadt vor dem Museum ist künstlerisch gestaltet. Ein Geldautomat spuckt 50.000 Ptas (= 600 DM) aus - so kann die Spanienreise beginnen.
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