[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]
Eigentlich ist es eine kurze Etappe - über die D673 (ehemalige Route National) sogar nur 47 km – ich brauche aber fast 7 Stunden ! Der Anfang läuft gut – herrlicher Sonnenschein, kein Wind – die Ausfahrt aus Dole ist direkt vom Hotel erreichbar. Ich lande zunächst auf der mäßig befahrenen D973. Sobald allerdings die Umgehungsstraße dazukommt, wird der LKW-Verkehr unerträglich. Ich weiche in Rochefort auf die links vom Doubs verlaufende D76 aus. Die sehr gepflegte Nebenstraße verläuft fast eben durch die Felder und Dörfer in den Auen – sehr idyllisch. Schon nach 3 Stunden erreiche ich St. Vit zur Mittagspause. Dort muss ich zuerst einkaufen (Intermarche), dann ein Plätzchen mit Bank im Schatten finden – den Platz vor der Kirche und dem Rathaus. Das dauert fast eine Stunde. Dann dauert die Mittagspause – wegen der neuen Köstlichkeiten – nochmals eine Stunde.
Um 14:00 Uhr geht’s weiter – zunächst wieder auf der D673 (RN). Der LKW-Run wird schlimmer, es gibt unangenehme Steigungen, ich muss schieben. Deshalb weiche ich nach 5 km nach Dannemarie aus. In diesem Ort gibt es keinerlei Beschilderungen. Ich versuche die in meiner Karte eingezeichnete Höhenstraße zu finden, lande auf einem rauen Feldweg, also zurück – wieder ins Tal. Die Talstraße führt zum Nachbarort Cemaudin. Durch Intuition finde ich dort die angestrebte D11. Schließlich lande ich leider doch wieder auf der Umgehung D75/D70.
Den Bahnhof von Besancon finde ich schnell. Dort liegt das „IBIS Budget“, das ich gebucht habe. Zu Fuß starte ich längs der neuen Straßenbahn in die Innenstadt. Nochmals 6 Liter Getränke und Brot bringe ich zuerst wieder ins Hotel. Dann beginnt endlich der Rundgang durch die sensationell erhaltene Altstadt. Erst mit Einbruch der Dunkelheit kehre ich ins Hotel zurück.
[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]