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Die französischen Ferien sind zu Ende – der Pendlerverkehr nimmt wieder zu. Auf der D939 gibt es durchgehende Kolonnen in Richtung La Rochelle. Das führt dazu, dass das ein Kilometer lange Streckenteil nach La Jarrie für Radfahrer gesperrt ist !?! Ich fahre trotzdem weiter… In Richtung Westen – aus der Stadt heraus – hält sich der Verkehr in Grenzen. Meine Nasenschleimhäute müssen dennoch als Feinstaubfilter arbeiten.
Nach 10 km zweige ich auf die D5 nach Rochefort ab. Die Straße ist traumhaft trassiert – Hügel sind eingeschnitten, Täler sind aufgefüllt. Es gibt so gut wie keine Steigungen. In Rochefort ist die Klappbrücke zur Innenstadt gesperrt – Umleitung. An der Charante ist die historische Schwebebrücke abgebaut – zur Sanierung. Ein kleines Bootchen „Passarell“ übernimmt das Übersetzen für Radfahrer und Fußgänger.
Nach ausgiebiger Mittagspause am anderen Ufer suche ich die D117 nach Rayon. Die Zufahrt ist verwirrend – über Dörfer und Straßen ohne Nummern. Die durchgehende D117 ist eine reine Dorfstraße – guter Belag aber kein Verkehr. Leichter Rückenwind fördert das Vorankommen – die Sonne brennt heiß. In Sablonceaux lege ich nochmals eine Pause ein.
Ab Saujon wird die nur noch zweispurige N150 benutzt – Dauerstau in Richtung Innenstadt. Im Lidl am Ortseingang ergänze ich meine Vorräte. Dann rolle ich bergab bis zum Informationsbüro im Zentrum – leider am Hotel „Sympatic“ erstmal vorbei.
Den Abend genieße ich bei einem Spaziergang am Strand zum Conche du Chay. Ein traumhafter Sonnenuntergang ist der Lohn.
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