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25. Tag: La Rochelle (zu Fuß) (0 km)
So, 02.09.2018


Die Stadt ist eine ausführliche Besichtigung zu Fuß wert. Ein einfaches Frühstücksbuffet stärkt für den Tag. Der lange Marsch aus dem Universitätsviertel „Les Minimes“ zur Innenstadt dauert allein eine halbe Stunde. Dann beeindruckt aber die geschlossene Renaissance-Front des „Vieux Port“. Diese einheitliche Bebauung setzt sich fort in allen Gassen der Altstadt.

Zuerst folge ich der Uferpromenade hinaus in Richtung offenes Meer. Ein kleiner, künstlich aufgeschütteter Sandstrand lädt ein zum Schwimmen. Der weitere Weg öffnet die Sicht auf den riesigen Yacht-Hafen – vor allem für Segelboote. Zahlreiche Service-Firmen säumen die Quais.

Zurück in der Altstadt schlendere ich durch die zahlreichen Arkadengänge. Die Kathedrale am Place Verdun beeindruckt wenig. Im „Musee des Beaux Arts“ gibt es Gemälde von nur einem französischen Künstler, der die Zeit der Okupation Algeriens hautnah miterlebt und in beeindruckenden Bildern festgehalten hat. Er ist allerdings nur 47 Jahre alt geworden (Selbstmord).

Das große Renaissance-Rathaus ist 2013 abgebrannt und soll bis 2019 wieder rekonstruiert sein. In den zahlreichen Restaurants wird hochpreisig getafelt – vor allem am Rand des „Vieux Port“. Selten habe ich ein so geschlossenes Stadtbild in allen Haupt – und Nebenstraßen erlebt wie hier in La Rochelle.


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