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Heute Morgen regnet es – seit Langem mal wieder. Bis ich startklar bin, hört es auf, ist aber weiter sehr bedeckt. Ich kann im Trockenen starten – finde auf Anhieb de richtige Ausfahrt nach Les Ponts de Ce – wieder auf der linken Seite der Loire. Mit der D132 finde ich eine einsame Nebenstraße direkt auf dem Loire-Damm. Ab Denée wechsle ich auf die “Weinstraße“ D751. Sie ist stärker befahren und hat zum Teil unangenehme Steigungen über die Weinhügel. Im Bereich der „Corniche“ steigt sie auf einen Panoramapunkt auf 89 m Höhe. Ich genieße lange die weite Sicht über das hügelige Weinland bis zur Loire.
Montjean beeindruckt durch seine große Kirche auf dem Berg über der Loire. Die Sitzbank daneben bietet einen guten Platz für die Mittagspause. Ab hier kann ich wieder auf die linke Dammstraße D210 wechseln. Sie vereint sich in St. Florent wieder mit der D751. Diese hat den Ehrgeiz, jedes Weindorf zu erreichen – auch das auf einer Bergkuppe (Bouizillé). Einige unangenehm lange Steigungen sind die Folge. Ab Liré führt schließlich die stark befahrene D763 direkt ins Zentrum vom Ancenis.
Hier habe ich ein Zimmer im Gästehaus „La Magnolia“ gebucht. Die Hausherrin „Delphine“ begrüßt mich gleich mit Handschlag. Nur vier Zimmer sind zu vermieten. Ein wunderschönes Doppelbettzimmer mit zwei Fenstern zum Garten ist mein Nachtquartier. Nach dem Einlauf beim nahen „Super U“ bin ich versorgt fürs Abendessen. Morgen wird Delphine das Frühstück für mich bereiten.
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