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Trotz intensiven Kartenstudiums finde ich den richtigen Ausgang aus Tours erst nach dem Hinweis eines freundlichen Radfahrers, der mich beim Kartenstudium hilflos erwischt. Danach bleibe ich komplett auf der D7 am linken Loire-Ufer. Die Straße ist gut asphaltiert und hat kaum Verkehr – keine LKWs über 3,5 t ! Der Reihe nach komme ich an den Schlössern von Villandry, Ussé und Champigny vorbei. Sie liegen jeweils am Hochufer oberhalb des zugeordneten Dörfchens mit Blick über die Flusslandschaft.
In Candes-St- Martin ist eine Großkirche entstanden, wo Bischof Martin aus Tours bei einer Visitationsreise verstarb. Die Loire lässt weite Bereiche ihres breiten Bettes trocken. Das Niedrigwasser verschärft sich trotz zahlreicher Zuflüsse – eine mittelalterliche Flusslandschaft.
Am Ortsrand von Saumur empfängt mich das kleine Hotel „La Diligence“ mit einem einfachen Zimmer und zentraler Dusche und WC. Von hier sind es knapp 2 km bis in die Stadt – noch ein Schloss (= Rathaus) und verwinkelte Gassen – gut zum Einkaufen. Der Rückweg geht schnell.
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