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Allmählich wird es eng mit den Unterkünften über Weihnachten. In Kiama beginnt die Südküsten-S-Bahn nach Sydney. Hier könnte ich also bleiben, müsste aber täglich für 18.20 $ nach Sydney fahren. Also radle ich doch weiter: In Wollongong gibt es eine YHA-Jugendherberge. Vielleicht nimmt die mich noch auf. Von dort sind es nur noch 80 km bis Sydney.
Über eine vier- bis sechsspurige Autobahn radle ich nach Shellharbour auf dem offiziell als Radweg ausgewiesenen Seitenstreifen. Von dort geht es auf der alten A 1 in die Stadt. Diese besitzt jedoch kein richtiges Zentrum außer dem Shopping Center, sondern nur mit Sackgassen gebaute Wohnviertel. Der Versuch, durch ein solches Viertel zum Bike Path am Lake Illawara zu gelangen, scheitert trotz Befragung von Anwohnern dreimal. So bleibt mir nichts anderes übrig, als die schnellstraßenähnliche Hauptverkehrsachse zu nutzen. Dort rollt das Rad dann sehr gut. Heute ist es windstill, in den Niederungen fast etwas neblig, der Himmel ist trüb.
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Gleich heute Abend besuche ich noch den Vigilgottesdienst zum vierten Advent. Obwohl Sydney Kardinalssitz ist, gibt es hier schon wieder einen Bischof, der eine sehr lebendige Predigt über den Besuch Mariens bei Elisabeth hält.
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