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47. Tag: Swellendam (10 km)
Sa, 18.02.2012


Heute ist Pausentag. Zum Frühstück gibts Rührei mit Butter und Brötchen und Marmelade. Dann gehts zum InformationsBüro. Am Samstag öffnet das Gemeindeleben erst um 10:00 Uhr.

Heute ist Pausentag. Zum Frühstück gibt es Rührei, Brötchen mit Butter und Marmelade. Dann geht es zum Informationsbüro. Am Samstag beginnt das Gemeindeleben erst um 10:00 Uhr.  Mein Versuch, wieder eine Wanderstrecke in den angrenzenden Bergen zu finden, scheitert an der Sperrung des Naturreservats aufgrund eines großflächigen Waldbrands vor zwei Wochen. Bis zur Wiedereröffnung dauert es mindestens zwei Jahre.

Das benachbarte Drostdy Museum liefert einen interessanten Einblick in das Leben der 1745 gegründeten Gemeinde, der drittältesten nach Capetown und Stellenbosch. Die hsitorischen Häuser sind entsprechen renoviert und ausgestattet. Im ersten Teil des Museums gibt es die verschiedenen Handwerksgeräte zu sehen inklusive einer funktionsfähigen Mühle – derzeit ist ihr allerdings das Wasser ausgegangen. Im zweiten Teil, dem ehemaligen Gerichts- und Ratsgebäude sind neben den Büros auch Räume des Nachbesitzers zu sehen, der das Anwesen wesentlich erweitert  hat. In den Scheunen finden sich historische Pferdewagen und eine perfekt nachgebaute Postkutsche von 1952.
Mittagspause ist dann wieder im Hostel. Es ist inzwischen sehr heiß. Eine deutsche Mountainbike Gruppe stöhnt etwas über die Hitze heute. Sie radeln ohne Gepäck nur auf Dirt Roads von Port Elizabeth nach Capetown in drei Wochen unter deutscher Leitung. 

Der Nachmittagsspaziergang führt dann doch noch an den Rand der Berge. Die Berg Street, in der das Hoste liegt, geht in eine Dirt Road über, die in einem großen Bogen über den angrenzenden Hügel zum neuen Friedhof führt. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf das Bergmassiv im Rücken von Swellen Dam und die endlosen Hügel, über die sich die N 2 nach Osten verliert. Auf dem Rückweg schlendere ich durchzwei Straßen mit historischen Häusern. Die schönsten sind zu Guest Houses umfunktioniert und bleiben so erhalten.

Beim Abendessen komme ich ins Gespräch mit einem älteren Ehepaar aus England. Nachdem er in Rente ist, haben sie ihr Haus verkauft und leben jetzt in einer Eigentumswohnung in Yorkshire (nicht ohne Probleme mit den Mitbewohnern). Von dem übrigen Geld bereisen sie die englischsprachige Welt: Indien, Australien, Neuseeland, Bali usw.


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