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31. Tag: Addo Elephant National Park - Tsitsikamma National Park (Safari)
Do, 02.02.2012


Nach einem heißen Tee oder Kaffee am Morgen geht es nochmals auf Pirschfahrt - im Dauerregen. Das ist allerdings wenig erfolgversprechend. Eine fette Riesenschnecke und ein fingerdicker, ein Meter langer Regenwurm sind noch die ungewöhnlichsten Sichtungen.

Um 8:30 Uhr gibt es dann noch mal Frühstück in der überdachten camp kitchen. Die Zelte werden in total durchnässtem Zustand eingepackt. Dann geht es auf die Strecke zur Garden Route. Nach einer Stunde auf der R 135 durchfahren wir den Industriegürtel von Port Elizabeth. Vor allem die Autoindustrie ( General Motors, Toyota, VW) schafft hier Arbeitsplätze. Deshalb gibt es in den Townships durchweg kleine Zweiraumhäuschen mit Solaranlage aber keine Wellblechhütten.

Auf der N 2 angelangt erblicken wir erstmals den Indischen Ozean - leider grau in grau beim Dauerregen. Die Fahrt auf der N 2 geht flott bis zum Surferstädtchen Jeffreys Bay. In einer überdimensionierten Mall wird nochmals eingekauft. Dann fahren wir weiter bis zum Tsitsikamma National Park. Wir zweigen zum Camp am Storms River Mouth ab.

Dort erwartet uns eine umwerfend schöne seafront. Auf einem schmalen Grünstreifen zwischen den dicht bewaldeten Berghängen und der Klippenküste gibt es Campingstellplätze mit Blick auf das stürmische Meer und die umtosten Klippen. Zum Lunch essen wir Burenwurst in Brötchen. Dann können wir - ohne Regen - die Zelte aufbauen. Es bleibt Zeit zum Wäsche Waschen und Tagebuch Schreiben. Am Abend leiste ich mir noch einen Spaziergang zur berühmten suspension bridge, der Hängebrücke über die Mündung des Storms River. Sie überspammt auf fast 100 Meter Länge den tiefen Fjord der Flussmündung. Nach kurzem Nieselregen bleibt es trocken. Sogar den Sonnenuntergang können wir unterhalb der Wolkendecke bewundern.


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