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28. Tag: Malealea (Safari)
Mo, 30.01.2012


Heute ist wieder Wandertag. Unser Guide brät für unser Luch-Paket noch frische Hamburger aus Wildtierfleisch. Um 9:00 Uhr warten zwei einheimische Guides auf unsere kleine Gruppe. Einer führt (reitend) noch ein Lasttier für unsere Rucksäcke mit.

Zuerst geht es am örtlichen Kindergarten vorbei zu den Bushmen‘s Paintings. An den Wänden ehemaliger Höhlen sieht man rote, weiße, schwarze Skizzen von Jägern und Tieren. Diese sollen siebentausend Jahre alt sein, sind aber Wind, Wetter und den Touristen ausgesetzt. Das Alter klingt daher etwas unwahrscheinlich.

Ein Teil der Gruppe bleibt zurück und verzichtet auf die Erklärungen unseres Guides. Nach kurzem Aufstieg fühlen sich drei von fünf, auch wegen des schattenlosen Weges, so zermürbt, dass sie nicht weiterwandern wollen. Sie kehren mit dem Pferdeführer zurück ins Camp. Der andere, Lucky, führt uns auf abenteuerlichem Weg durch den Flusslauf zu einem schönen Wasserfall, der sich in einen Felskessel ergießt, anscheinend eine eingestürzte Höhle. Eine Gruppe spanischer Touristinnen badet sogar unter dem Wasserfall.

Der Rückweg wieder nach oben wird erleichtert durch zunehmende Bewölkung. Dennoch zieht sich der Weg, sodass die Guides immer wieder auf mich warten müssen. Zuletzt gelangen wir auf die "Dorfstraße", eine steinübersäte Piste, vor allem für Lasttiere. Zu meiner Überraschung fährt aber auch eine Bus über diese Piste. Private Autos gibt es hier oben nicht.

Nach der Rückkehr erhalten die Guides von jedem von uns jeweils 20 Rand, etwas unklar bleibt die Verteilung. Angeblich sei das fester Bestandteil ihrer Entlohnung.

Ich dusche sofort. Dann bleibt noch Zeit zum Tagebuch Schreiben. Außerdem soll ich heute beim Abspülen helfen, weil ich gestern so früh (21:10 Uhr) zum Duschen gegangen bin. Um 22 Uhr wird allerdings das Licht abgeschaltet, sodass man dann im Dunkeln steht.


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