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18. Tag: San Feliu - Mataro
Fr, 20.4.2001


Den Anfang macht heute um 10:00 Uhr der Besuch in einem Spielzeugmuseum. Vor allem die private Sammlung von Paya-Blechmodellen und eine große funktionsfähige Spur-0-Tinplate-Eisenbahnanlage beeindrucken. Um 11:00 Uhr beginnt dann der Aufstieg zur sehr schönen aber anstrengenden Küstenstraße der Costa Brava. Scharen von Sportradlern begegnen mir freundlich grüßend. Auch ein Fernradfahrer ist dabei. Er fährt mit dem berühmten Einradgepäckanhänger von BOB (Canada).

Die unbekannte...
...Costa Brava
Schmaler Strand

Ausblicke und Landschaft beeindrucken - wie an der Cote d'Azur. Nur vereinzelt ist eine Bucht zugebaut mit Apartment-Bungalows. Tossa und Llorett zeigen den erwarteten Bettenburgencharakter, wobei Tossa en historischen Altstadtkern gerettet hat. In Llorett mache ich Mittagspause an der Uferpromenade. Reisebusweise werden vor allem Deutsche aus den neuen Bundesländern angekarrt. Bei der Weiterfahrt komme ich an einer Kneipe vorbei, wo ein Bier nur 350 Ptas kostet. Viele Discos runden das Urlauberglück ab...

Ab Blanes - mit außergewöhnlich vielen, gepflegten Campingplätzen - geht's weiter auf der verkehrsreichen NII. Für Radfahrer bleibt nur ein schmaler Seitenstreifen.

In Mataro habe ich genug, es ist schon nach 18:00 Uhr. Bei einer ersten Ortserkundung finde ich trotz der Stadtgröße kein einziges Hotel, auch keinen Hinweis. Nachfragen bestätigt, dass Mataro keine touristische Infrastruktur hat.
Eine freundliche Dame im Rathaus druckt mir eine Liste aller Hotels und Hostals aus - einen Hotelplan gibt es nicht. Beim ersten kostet das Zimmer 8000 Ptas, das zweite ist mit Dauergästen belegt. Ein Taxifahrer am Bahnhof erklärt mir den Weg zu einer Pension in einem Vorort. Inzwischen beginnt ein heftiger Schauer. Die Pension verlangt zunächst 5000 Ptas - ich kann auf 4000 Ptas herunterhandeln, weil ich auf ein Bad im Zimmer verzichte. Die Heizung geht nicht - und das bei 12 Grad Außentemperatur. Mein Fahrrad steht im Regen, an einen Baum gekettet, weil es angeblich einer Nachbarin der Pension nicht gefällt, wenn es im Eingangsflur abgestellt ist.


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