[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]
Ich bin froh, aus dem ungastlichen Formule 1 wieder fortzukommen. Für 10 Euro weniger steht der Mangel an Ausstattung gegenüber einem richtigen Hotelzimmer in keinem Verhältnis.
Ich starte wieder auf der D660. Sie steigt fast 10 km aus dem Tal der Yonne auf eine Hochebene. Dort behält sie ihre Höhe – mit den üblichen kleinen Berg- und Talfahrten. Einzige Abwechslung ist Courtenay. Dort wird gerade ein Stadtfest vorbereitet mit Handwerkermarkt, Schaustellern und den üblichen Honoratioren. Partnerstadt ist übrigens Tiengen bei Waldshut.
Trotz langer Pause immer noch müde schleppe ich mich wieder aufs Rad. Ein freundlicher, leicht alternativer Franzose gibt mir noch den Rat, die neu eingerichteten Radfernwege neben den Kanälen zu benutzen – die Landstraße sei viel zu gefährlich. Unterwegs rutscht dann auch noch die Kette vom vorderen Zahnkranz. Ich kann sie, ohne das Gepäck abzuladen, wieder auflegen.
In Montargis finde ich im Tourist Info eine freundliche Dame, die mich gleich telefonisch im günstigsten Innenstadthotel anmeldet. Ich bekomme ein Einzelzimmer unterm Dach für 49 Euro im „Central Hotel“. Der Stadtrundgang bietet hübsche Einkaufsstraßen, außer der Kathedrale aber keine Sehenswürdigkeiten.
Endlich funktioniert das Internet wieder, so dass ich für Orleans vorausbuchen kann im „Grand Hotel“ in der Innenstadt.
[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]