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Nachts zerrt der Sturm kräftig am Zelt. Es hält aber durch. Morgens ist es bedeckt - einige Regentropfen fallen aufs Zeltdach. Bis zum Aufbruch hat sich die Wolkendecke aber gehoben.
Die Fahrt beginnt mit einigen rasanten Abfahrten, die das schwer beladene Rad klaglos mitmacht. Durch die folgende Ebene des "Aire River" geht es fast windstill gut voran. Dann folgt wieder ein steiler Anstieg durch dicht bewaldete Berge. Einige Täler muten fast englisch an - sehr grüne Weiden unterbrochen von Hecken und kleinen Wäldchen, sanfte Täler. Zum Nationalpark gehören die Regenwälder auf der Meerseite, die durch die zunehmende Trockenheit gefährdet sind. Bei "Mait's Rest" ist wieder ein Rundweg vorbereitet. Kreischende Papageien hangeln sich durch baumhohe Farne. Es sieht aus wie im "Eden Project" (Cornwall).
Nach heftiger Abfahrt lande ich bereits um 14 Uhr in Apollo Bay. Auf der Terrasse des nagelneuen YHA-Hostels hole ich die Mittagspause nach, im Fernsehraum auf der Couch das Mittagsschläfchen.
Um 15 Uhr kann ich mein Zimmer beziehen (28 $ im Viererzimmer). Auch die Neuseeländer sind
gerade angekommen. Richard stellt sich vor und verrät, dass seine Frau schon 65 ist und er
stolz auf ihre Radfahrleistung ist.
Nach Einkauf beim "Foodworks" drehe ich Runde entlang des endlosen Strandes. Im Schatten vor der von Norden (!) scheinenden Sonne und mit dem rauschenden Meer im Süden im Blick schreibe ich die beiden letzen Tagebuchberichte.
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