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Heute müssen wir wieder um 5:00 Uhr morgens aufstehen. Nach einem schnellen Frühstück geht es zur Morgen-Safari. Zunächst ist nicht viel los, dann kommen mehrere Nashörner in Sicht mit Jungen. Die Mutter stellt sich schützende vor ihre Jungen und beobachtet uns misstrauisch. Als wir weiterfahren, lässt sie Wasser ab in Mengen wie bei einem Straßenkehrfahrzeug. Daneben gibt es Flusspferde am Ufer eines Sees (in sicherer Entfernung nur mit Fernglas zu beobachten). Und natürlich Zebras, Gnus und Giraffen in großen Herden zu sehen. Zum Brunch kocht unser Guide Cornelius Johannes ein australisches Frühstück: in Ei gebackener Toast, Speck, gebratene Tomaten mit Zwiebeln und eine warme Erdbeersoße.
In der beschaulichen Mittagspause ist Zeit zum Schlafen, waschen oder Tagebuch Schreiben. Der Nachmittag ab 16 Uhr ist nochmals einer umfangreichen Pirschfahrt bis kurz vor 19 Uhr gewidmet. Zu sehen gibt es ganze Familien von Giraffen, Zebras, Gnus und die Nashornmutter mit Kind.
Zum Abendessen gibt es original afrikanisches Kudu-Fleisch. Das entspricht im Prinzip einem Hirschragout. Ich habe die Aufgabe, das Holzfeuer soweit abbrennen zu lassen, dass die Glut herausgeschaufelt werden kann und neben dem Feuer unter einem Grillrost das Fleisch gart. Es sind kleine sehr schmackhafte Stückchen am Spieß. Mit vollem Magen gelingt das Einschlafen nicht sofort, also bleibe ich noch bis 11 Uhr am Lagerfeuer sitzen und quatsche mit Eike, dem welterfahrenen LKW-Fahrer.
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