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Ein älterer Herr aus Leverkusen ist gestern noch eingetroffen. Er reist von Leverkusen bis in die Schweiz mit dem Rad am Rhein entlang. Beim gemeinsamen Frühstück erzählt er von verschiedenen Flusstouren, die er in der Vergangenheit - noch zusammen mit seiner Frau - zurückgelegt hat.
Ich entscheide mich, den weiteren Weg auf der langweiligeren aber schnelleren französischen Rheinseite zu fahren: 40 km ohne Ortsdurchfahrt, immer direkt hinter dem Rheindamm. Leider plagt mich bis zur Mittagspause heftiger Gegenwind. Am Nachmittag dreht sich der Wind, so werden die letzten 30 km bis Basel schneller und angenehmer. Die Besiedlung nimmt zu. In Hunningue durchquere ich ein Areal internationaler Chemieunternehmen, auch die BASF ist dabei. Am Grenzübergang nach Basel wird nicht kontrolliert. Der Straßenbahn folgend bin ich schnell im historischen Zentrum.
Das Bett in der Jugendherberge kostet 43 SFr., so viel wie das Einzelzimmer gestern in Breisach ! Dafür liegt das Haus zentral am Rheinufer. Auf der ersten Rundfahrt besorge ich Schweizer Franken und Proviant vom Migros. Am SBB-Bahnhof startet gerade ein Euro-Night-Zug nach Kopenhagen (mit Halt in Mannheim).
Die zweite Rundfahrt mit der Tram (Die kostenlose Netzkarte gibt’s bei der JH.) führt zum Badischen Bahnhof. Am deutschen Fahrkartenautomat suche ich Züge für die Rückfahrt. Mehrfach gibt es durchgehende ICs (mit Fahrradtransport) von Lausanne nach Basel.
Mein Zimmer teile ich heute Nacht mit zwei Musikern aus Kamerun, die in Paris eine CD gemacht haben, die sie jetzt in der Schweiz promoten wollen.
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