[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]


10. Tag: Lyon - Valence (110 km)
Do, 12.4.2001


Der Morgen ist schön. Die Sonne kämpft gegen Wolken und Nebel. Von der Jugendherberge hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Das Frühstück ist ein improvisiertes Buffet mit Saft, Kaffee, Milch, Cornflakes, Brot, Butter, Marmelade - beliebig viel.

Die D15 finde ich - trotz Einbahnregelungen - schnell. Im Prinzip bleibe ich dauernd auf der rechten Seite der Rhone. An einem Lidl besorge ich wieder Proviant. Bei Givors mündet die D 15 in die N 86 ein. Auch die ist aber verkehrsarm und erlaubt durchgängiges Fahren auf zum Teil sehr guter Fahrbahn.

Der Rückenwind entwickelt sich zum Sturm. Er bläst mich vor sich her - der komplette Gegensatz zum Gegenwind der letzten Woche.
Mittagspause in Serrieres, in Tournon nochmals ein Abstecher zur CFV (Chemin de Fer de Vivarais) , der Schmalspurmuseumsbahn. Die Mallet wird gerade durchgeblasen. Seit dem letzten Märzwochenende ist schon wieder Fahrbetrieb.

Malletlok
Museumszug

Um 18:00 Uhr erreiche ich in Valence die Jugendherberge - sie ist nur ein Stockwerk in einem etwas außerhalb liegenden Hotel (südlich von Valence) und kostet nur 44 FF fürs Bett.
Ich kaufe im benachbarten Geant ein: Gaskartusche, Ersatzreifen hinten, Brot, Butter, Wein. Ein umfangreiches Abendessen (mit dem Rest des gegrillten Hähnchens von gestern) ist gesichert.

Der Abendspaziergang am Rhone-Ufer führt zum Port de Plaisance, dem sehr ansprechenden Yachthafen von Valence.


[ vorhergehender Tag] [Übersicht] [nachfolgender Tag]