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7. Tag: St. Dizier - Troyes (88 km)
Mi, 15.08.2018


Heute ist Feiertag (Mariä Himmelfahrt). Die Straßen sind wie ausgestorben. Ich folge der D384 (mit einigen kleinen Abweichungen). Anfangs ist die Straße nur wenig befahren – das ändert sich aber im Laufe des Tages. Die Straße hat nur wenige Steigungen. Zwei große Freizeitseen sind künstlich mit hohen Staumauern umgeben: der Lac du Der bei St. Dizier – ein Paradies für Camper – und der Lac du Temple im Departement Aube.

Eine erste Pause lege ich bereits in Montier-en-Der ein – wie immer auf einer Parkbank im Dorfzentrum. Der nächste Abschnitt nach Brienne ist etwas steigungsreicher. Zuletzt grüßt das hoch liegende Schloss bereits von Weitem. Ab Brienne gönne ich mir die Nebenstraße D11 bis Piney- jeweils unterhalb des hohen Staudamms vom Lac du Temple. In Piney ist dann die zweite Pause – in der alten hölzernen Markhalle vor dem Rathaus. Die letzten zwanzig Kilometer auf der D960 sind eine mentale Herausforderung – absolut gerade fast ohne optische Reize.

Im Außenbereich von Troyes geht’s dann schneller leicht bergab. Zum Ärger einiger Autofahrer bleibe ich auf der verschmälerten Fahrspur, weil der Radweg mit vielen Kanten ein schnelles Fahren unmöglich macht. Das Ziel ist diesmal das „Zenao Apparthotel“. Für 50 Euro gibt’s ein luxuriöses Zweipersonen-Appartment mit Küche. Ich beschließe, hier eine zweite Nacht zu bleiben und mir die mittelalterliche Perle Troyes in Ruhe anzuschauen.


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