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Schon um 9 Uhr bin ich unterwegs. Weil es noch früh ist, beschließe ich, einen Umweg über die Marlo Coast einzulegen, insbesondere zum Cape Conran. Die Straße führt durch landwirtschaftliches Gebiet, zum Teil mit Gemüseanbau. Dazu wird dem Snowy River das letzte Wasser entnommen zur Bewässerung. Weiter unten steht dann nur noch Salzwasser im Delta. Auch die benachbarten Wiesen sind versalzen.
Es ist sehr heiß heute, so dass ich schon um 11.30 Uhr am Cape Conran ausgiebig Mittagspause mache. Um 13 Uhr liegen dann aber noch 60 schwere Kilometer vor mir. Zuerst geht es relativ eben auf sie A 1. Da diese aber quer zu allen Flussläufen ca. 50 km im Inland verläuft, sind bei jedem Talwechsel gewaltige Steigungen zu bewältigen. Bis auf 280 m hoch steigt die Straße, um dann steil wieder abzufallen, und das mindestens sechsmal. Die schwüle Hitze drückt aufs Gemüt, der Himmel ist weißlich trüb, kaum Wind.
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Gleich am Ortseingang finde ich den Rain Forest Caravan Park. Außer vertrockneter Wiesen und einiger fast abgestorbener Eukalyptusbäume ist aber nicht viel übrig vom Regenwald. Zwei oder drei Caravans nutzen den Platz. Ich bin wie so oft das einzige Zelt. Dafür wird jetzt der High Season Preis von 19 $ verlangt. Wenigstens die Dusche ist kräftig und heiß. Zum Abendessen ziehe ich mich in die Laundry zurück, weil es nicht einmal ein Geschirrspülbecken gibt.
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