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Dauerregen weckt mich heute Morgen, zum Teil richtig englischer Sprühregen. Das Frühstück bereite ich im Zelt zu, dann muss ich aber doch raus. Nur kurz setzt der Regen aus. Das Zelt wird wieder nass verpackt.
Ein Sonnenloch begleitet mich bis Mornington. Ich eile der nachfolgenden Wolke mit leichtem Rückenwind immer etwas voraus. Die Straße verläuft hier fast durchgehend entlang der intensiv bebauten Strandpromenade - allerdings mit grünen Parks zum Strand hin. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die weite Bucht. Ganz in der Ferne zeichnet sich bereits die Skyline von Melbourne ab. In Mornington muss ich auf den teils sechsspurigen Highway A 4 wechseln. Viele Sportradfahrer überholen mich hier - zum Teil mit kurzem Schwätzchen während der Fahrt: woher, wohin, vor allem, warum sich so viel Gepäck habe. In Frankston am Strand komme ich bei der Mittagspause mit einem japanischen Lehrer ins Gespräch, der seit 13 Jahren in Australien arbeitet und hier auch seine Familie hat. Er erklärt mir das Schulsystem: Kindergarten (3-4), Vorschule (5), Primary School (6-11, Kl. 1-6), Secondary School (12-18, Kl. 7-12). Als Alternative gibt es nur Privatschulen (Kosten bis zu 20,000 $ im Jahr).
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Nach einer wunderschönen Einfahrt nach Melbourne durch St. Kilda und das "Albert Park Reserve" bekomme ich in der Jugendherberge das letzte freie Bett. Eine große Gruppe von Volleyballschülern aus Adelaide belegt allein über 50 Betten. Nach einem schnellen Abendessen aus dem, was die Schüler übrig gelassen haben, fahre ich nochmals in die Stadt.
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