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Mein Zimmernachbar hält Vodafone durchaus für empfehlenswert.
Andere - zum Beispiel telstra - haben kein so günstiges Angebot.
Nach Deutschland kann ich mit
der in China Town für $ 8 erworbenen
Code-Karte angeblich 11
Stunden lang telefonieren. Allerdings muss ich
jedes Mal erst 50 ct
für ein Ortsgespräch investieren.
Nach über 9 Stunden Schlaf beeile ich mich, mein Frühstück zu machen. Die Tageskarte für den gesamten Nahverkehrsbereich von Melbourne kostet sonntags nur $ 2.50. Also starte ich nach dem Besuch der benachbarten katholischen Kirche mit der Straßenbahn zur Erkundungstour. Zuerst fahre ich zum Vodafone-Verkäufer in der Lygon Street. Eine junge Dame bedient mich Handy-Unerfahrenen mit viel Geduld, setzt die SIM-Karte ein und schaltet das Guthaben mit der PIN-Nummer frei. Für $ 99 erhalte ich ein einfaches Nokia-Handy und 30$ Guthaben. Das reicht für etwa 30 Anrufe nach Deutschland oder innerhalb Australiens, wenn sie kurz sind.
Die Straßenbahn-Linie 16 bringt mich von der nahegelegenen University of Melbourne zum Badeort St. Kilda. Hier erinnert vieles an englische Badeorte: viktorianischer Pier, Luna-Park,... Eine kleine Fähre bringt mich von hier nach Williamstown auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Außer einer viktorianischen Seafront gibt es hoier wenig Sehenswertes.
Von hier kann ich mit der CONNEX-S-Bahn wieder zurück nach Melbourne fahren. Von der Flinders Street Station setze ich die Fahrt - just for fun - fort nach Liliydale, oberhalb des Yarra-Tales. Hier draußen ist die Gegend sehr rustikal: Kühe weiden auf noch nicht - wie in der Stadt - verdorrten Wiesen. Die Fahrt wird dann doch noch zum Abenteuer, weil ein kurzer Abschnitt mit Bus-Ersatzverkehr zurückgelegt werden muss. Dadurch verpasse ich leider die geplanten Anschlüsse und bin erst gegen 10:00 Uhr wieder zurück in Melbourne.
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