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Ein Tipp aus der JH bewegt mich, zur Colonia Suiza zu fahren. Im Anschluss erweitere ich die
Strecke mit dem "kleinen" Seerundweg (ca. 60 km).
Ich besuche zuerst das Haus des wallisischen Gründers (Schweizer). Es ist heute Privatbesitz - dennoch gibt die Frau des Hauses bereitwillig Auskunft: ein typisches Schweizer Blockhaus in wunderbarer Lage an einem flachen Seeufer in einer Bucht. |
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In der Colonia Suiza ist Markt (Feria) mit Essständen: Die Hausfrauen backen Kuchen und
Empanadas. Der Höhepunkt aber ist das "Curanto": In einem Erdloch wird ein ca. 2 qm großes
Holzfeuer abgebrannt, die Glut dann mit großen rhabarberähnlichen Blättern abgedeckt. Darauf
kommen Fleisch, Würste, Gemüse, Äpfel, Kürbisse mit Erbsenfüllung - alles roh - darauf wieder
eine Blätterlage, dann Sackleinen, zuletzt Erde, bis das Feuer nicht mehr raucht.
Nach eineinviertel Stunden wird kunstvoll abgedeckt und die gegarten Sachen möglichst schnell verteilt. |
Weiter geht die Fahrt zum Hotel LLao LLao, gebaut wie eine Schweizer Burg auf einem Bergrücken.
Zurück zur JH, wieder großes Abendessen mit Steak. Ich lerne einen Belgier kennen, der 6 Monate in Südamerika bleibt, danach aber gleich weiter reist nach Spanien. Er lebt, um zu reisen, hat weder Familie noch festen Beruf. Geld beschafft er sich durch Zeitarbeit, wenn er wenige Monate zu Hause ist. |
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